ISO 668 ist eine internationale Norm für Frachtcontainer. Sie legt fest, wie gängige Seecontainer anhand ihrer Außenmaße eingeteilt werden. Zudem enthält sie Vorgaben zu zulässigen Gesamtmassen und ausgewählten Mindestmaßen.
Die Norm bezeichnet diese Container technisch als „Frachtcontainer der Reihe 1“. Gemeint sind international genormte Container für den Transport per Schiff, Bahn und Lkw. Dazu gehören vor allem die bekannten 20- und 40-Fuß-Seecontainer.
ISO 668 regelt vor allem die Klassifizierung und die Außenmaße international genormter Frachtcontainer. Darüber hinaus enthält sie Vorgaben zu den jeweiligen Gesamtmassen sowie ausgewählte Mindestmaße für den Innenraum und die Türöffnung.
Einheitliche Vorgaben sorgen dafür, dass Container weltweit verladen, gestapelt und gesichert werden können. Sie erleichtern auch die Planung von Schiffen, Lkw-Chassis, Güterzügen, Kränen und Containerterminals.
Die Norm unterscheidet Container nach ihrer Länge und Höhe. Zu den bekanntesten Größen gehören 20- und 40-Fuß-Container.
Ein 20-Fuß-Standardcontainer ist außen rund 6,06 Meter lang. Ein 40-Fuß-Container misst rund 12,19 Meter. Die einheitliche Außenbreite beträgt bei diesen ISO-Containern etwa 2,44 Meter.
Auch die Höhe wird berücksichtigt. Ein Standardcontainer ist in der Regel rund 2,59 Meter hoch. Ein High-Cube-Container erreicht etwa 2,90 Meter.
Die genauen Maße hängen von der Größenklasse und der Bauart des Containers ab.
Ein Container wechselt auf seinem Weg häufig das Verkehrsmittel. Er wird zum Beispiel mit einem Lkw abgeholt, auf einen Zug verladen und später mit einem Schiff transportiert.
Einheitliche Außenmaße sorgen dafür, dass der Container zu den eingesetzten Fahrzeugen und Umschlaganlagen passt. Dadurch lassen sich Container weltweit transportieren, stapeln und sichern.
Die Normung erleichtert außerdem die Berechnung von Stellflächen, die Auswahl geeigneter Chassis und die Planung von Transportwegen.
ISO 668 enthält ausgewählte Mindestwerte für Innenmaße und Türöffnungen. Die vollständigen Anforderungen an einzelne Containerarten stehen jedoch in weiteren Normen.
Für die Innenmaße bestimmter Containertypen ist vor allem die Normenreihe ISO 1496 relevant. Die tatsächlichen Maße können außerdem je nach Hersteller, Bauart und Ausstattung leicht abweichen.
Für die Planung von Lagerfläche oder Ladevolumen sollte deshalb immer das Datenblatt des konkreten Containers geprüft werden.
ISO 668 regelt vor allem die Klassifizierung, die Außenmaße und die zugehörigen Gesamtmassen der Container.
ISO 1161 behandelt dagegen die Eckbeschläge. Diese sogenannten Corner Castings befinden sich an den acht Ecken eines ISO-Containers. Sie dienen zum Heben, Stapeln und Sichern.
Beide Normen greifen ineinander, regeln aber unterschiedliche technische Bereiche.
Nein. Genormte Maße allein reichen für die Zulassung zum internationalen Seetransport nicht aus.
Hierfür benötigt der Container in der Regel eine gültige CSC-Plakette. Sie bestätigt, dass der Container geprüft wurde und die geltenden Sicherheitsanforderungen erfüllt.
Ein Container kann daher den Abmessungen nach ISO 668 entsprechen, ohne aktuell für den internationalen Seetransport zugelassen zu sein.
Bei einem Containerumbau können sich das Gewicht, der Schwerpunkt und die Stabilität verändern. Große Ausschnitte, zusätzliche Türen oder schwere technische Einbauten können die ursprünglichen Eigenschaften des Containers beeinflussen.
Soll der umgebaute Container weiterhin international transportiert werden, müssen die technischen Anforderungen früh berücksichtigt werden. Je nach Art und Umfang des Umbaus kann eine erneute Prüfung oder CSC-Rezertifizierung erforderlich sein.
m³ plant individuelle Containerlösungen vom ersten Entwurf bis zum Prototyp oder zur Serie. Dabei berücksichtigen wir auf Wunsch auch die Anforderungen an Transport, Aufstellung und weitere Nutzung.
ISO 668 ist eine internationale Norm für die Klassifizierung, die Abmessungen und die zulässigen Gesamtmassen genormter Frachtcontainer.
„Frachtcontainer der Reihe 1“ ist eine technische Bezeichnung aus ISO 668. Gemeint sind international genormte Transportcontainer, zu denen vor allem die üblichen 20- und 40-Fuß-Seecontainer gehören.
Die Norm legt vor allem die Außenmaße der Container fest. Sie enthält zudem ausgewählte Mindestwerte für Innenmaße und Türöffnungen.
Ja. ISO 668 berücksichtigt verschiedene Containerhöhen. Dazu gehören auch Größenklassen für High-Cube-Container.
Nein. Der Wandaufbau, die Türen, eine Isolierung oder technische Einbauten können die Innenmaße verändern. Entscheidend ist daher das Datenblatt des konkreten Containers.
Eine ISO-Norm beschreibt technische Merkmale wie Abmessungen oder Bauteile. Die CSC-Plakette bestätigt dagegen die sicherheitsbezogene Prüfung des einzelnen Containers.