Ein Gooseneck-Tunnel ist eine längliche Aussparung im vorderen Unterboden eines Containers. Sie nimmt den erhöhten Schwanenhals eines passenden Containerchassis auf.
Dadurch kann der Container tiefer auf dem Chassis sitzen. Das ist besonders beim Straßentransport hoher Container wichtig, da sich die Gesamthöhe von Fahrzeug und Container verringern lässt.
Der Gooseneck-Tunnel befindet sich an der Unterseite des Containers. Er beginnt an der Stirnseite und verläuft mittig in Richtung Containermitte.
Bei der Verladung greift der erhöhte Teil des Chassis in diese Aussparung. Der Tunnel muss daher in seinen Maßen und seiner Position zum eingesetzten Chassis passen.
Gooseneck-Tunnel kommen vor allem bei längeren Containern vor. Häufig sind sie bei 40- und 45-Fuß-High-Cube-Containern zu finden.
Nicht jeder Container dieser Größen besitzt automatisch einen Gooseneck-Tunnel. Die Ausstattung hängt von der Bauart, dem Hersteller und dem vorgesehenen Einsatz ab.
Vor der Transportplanung sollte deshalb geprüft werden, ob der konkrete Container und das Chassis miteinander kompatibel sind.
Ein High-Cube-Container ist rund 30 Zentimeter höher als ein Standardcontainer. Beim Transport auf einem herkömmlichen Chassis kann dadurch die zulässige Fahrzeughöhe überschritten werden.
Ein Gooseneck-Chassis besitzt im vorderen Bereich eine erhöhte Konstruktion. Der passende Tunnel im Container nimmt diesen Bereich auf. So kann der Container tiefer auf dem Fahrzeug sitzen.
Der Gooseneck-Tunnel verändert nicht die Außenhöhe des Containers. Er hilft jedoch dabei, die gesamte Transporthöhe zu reduzieren.
Ein Gooseneck-Chassis ist ein Fahrgestell für den Straßentransport von Containern. Sein vorderer Bereich ist nach oben versetzt und erinnert in seiner Form an einen Schwanenhals.
Dieser erhöhte Teil greift in den Gooseneck-Tunnel des Containers. Container und Chassis bilden dadurch eine platzsparende Einheit.
Der Schwanenhals gehört zum Chassis. Der Gooseneck-Tunnel ist die passende Aussparung am Container.
Ein Gooseneck-Tunnel dient zur Aufnahme des erhöhten Bereichs eines Containerchassis. Er verläuft längs im vorderen Teil des Unterbodens.
Gabelstaplertaschen verlaufen dagegen quer durch den Containerboden. In sie können die Gabelzinken eines geeigneten Staplers eingeführt werden.
Beide Konstruktionen befinden sich am Unterboden, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
Der Gooseneck-Tunnel gehört zur Bodenkonstruktion des Containers. Je nach Ausführung kann er den Aufbau des Unterbodens und die Anordnung der Bodenträger beeinflussen.
Für die normale Nutzung ist vor allem die zulässige Nutzlast des konkreten Containers entscheidend. Bei schweren Maschinen oder hohen Punktlasten muss zusätzlich geprüft werden, wie die Kräfte in den Boden und den Rahmen eingeleitet werden.
Die Gewichtsangaben auf der CSC-Plakette oder dem Typenschild bleiben maßgeblich.
Bei einem Containerumbau muss die vorhandene Bodenkonstruktion berücksichtigt werden. Das gilt besonders bei Ausschnitten im Boden, Leitungsdurchführungen oder schweren technischen Einbauten.
Der Gooseneck-Tunnel darf nicht ohne technische Prüfung verändert oder verschlossen werden, wenn der Container weiterhin transportiert werden soll. Änderungen können die Kompatibilität mit Chassis und die Stabilität des Bodens beeinflussen.
m³ berücksichtigt die Konstruktion des Ausgangscontainers bereits bei der Planung. So können Transport, Einbauten und spätere Nutzung aufeinander abgestimmt werden.
Bei einer rein stationären Nutzung wird der Tunnel meist nicht aktiv benötigt. Dennoch bleibt er Teil der Bodenkonstruktion.
Bei der Planung von Fundamenten, Leitungen oder technischen Anschlüssen sollte seine Position bekannt sein. Soll der Container später erneut transportiert werden, darf die Funktion des Tunnels nicht beeinträchtigt sein.
Nein. Ob ein Tunnel vorhanden ist, hängt von der Größe, Bauart und Ausführung des Containers ab. Der konkrete Container sollte vor dem Transport geprüft werden.
Nein. Der Gooseneck-Tunnel nimmt einen Teil des Chassis auf. Gabelstaplertaschen dienen zum Anheben des Containers mit einem geeigneten Stapler.
Ein nachträglicher Einbau greift in die tragende Bodenkonstruktion ein. Er erfordert daher eine fachgerechte Planung und kann eine erneute technische Prüfung notwendig machen.